Immer wieder erreichen mich Bilder von unserer Kirche zu allen Jahreszeiten und Wetterlagen, die mir freundliche Beobachter zukommen lassen. Und sicher nicht von ungefähr fand die Fotografin dieser Aufnahme einen Regenbogen über unserer Kirche bedeutungsvoll. Schon das Gebäude kann also ein Zeichen werden, dass, so wie die Kirche mitten im Ort steht, Gott mitten in unserem Leben sein kann und will. Und zwar bei jedem Wetter.

In diesem Gemeindebrief können Sie ganz praktische Beispiele dazu lesen: von den ganz verschiedenen Gruppen und Begleitangeboten, die eben nicht nur sonntags, sondern auch mitten in der Woche unseren Glauben stärken. Oder von dem Putztag, der praktische Fähigkeiten und Einsatz des Einzelnen zu einer Gemeinschaft mit den anderen Glaubenden zusammenbringt. Besonders allerdings bei den Berichten im Rahmen des Erntedankgottesdienstes, die beschreiben, wie ganz unterschiedliche Menschen diese Kirche (oder eine andere) umkreisten. Und dann schließlich hier eine Heimat bei Gott fanden. Sie lernten Ihm zu vertrauen bei jeder Wetterlage, auch ohne dass es dafür ein Kirchengebäude geben muss. Denn das Leben mit einem Gott, der mitten in unser Leben kam, um uns Seine Liebe zu zeigen (nichts anderes feiern wir Weihnachten), geht noch viel weiter als in dieser Kirche. So ist zu lesen von der Freude in der Nachbargemeinde über einen neuen Pastor, über die Allianzgebetswoche, die Christen im Ort aus allen Kirchen zusammenbringt oder die Möglichkeit, die Not der fernen Kirchen, z.  B. in der Ukraine und in Sierra Leone, mit unseren Mitteln zu überwinden.

Dennoch, in der Advent- und Weihnachtszeit gibt es auch zahlreiche Anlässe, sich in dieser Kirche zu treffen (Krippenspiel, Weihnachtsmarkt, verschiedene Gottesdienste und Feiern), ihre Gemütlichkeit in der dunklen Jahreszeit zu genießen und vor allem dort Segen und Freude zu erfahren. Das wünsche ich Ihnen bei allen Ihren Begegnungen.

Es grüßt Sie herzlich

Pastorin Ruthild Steinert