Vor kurzem haben wir mit den Kindern bei BuKiNa einen kleinen Anker aus Pfeifendraht gebastelt. Eine Versinnbildlichung für das, was Gott im Leben der Kinder werden kann: ein Halt, ein fester Punkt im Fluss ihres Lebens.
Wie ergeht es Ihnen? Erfahren Sie gerne Neues und wollen den Fluss der Veränderung auch in Ihrer Gemeinde erleben? Oder ist Kirche womöglich der Punkt, an dem alles so bleiben soll, wie es schon vorher war? Wo man sozusagen in „Früher“ eintauchen kann? Wir versuchen einen Kompromiss. Einerseits kann sich Gemeinde gar nicht gegen Veränderungen stellen, wenn sie bleiben will. Und besser wäre es, wenn sie sich manchmal an die Spitze einer Entwicklung setzen würde. (Durch den Geist Gottes passiert das sogar, wie die Geschichte zeigt.) Und dennoch soll Gemeinde ein Zuhause sein, wo man durchatmen kann und etwas zum Festhalten findet.
Wir laden daher gerne ein, in inzwischen vertrauter Weise, die Passionszeit zu begehen und Ostern zu feiern. Wir blicken zurück auf einen traditionellen Adventsmarkt mit kleinen Veränderungen, eine Allianzwoche in vertrautem Rahmen und dennoch neuem Schwung. Wir freuen uns auf die Wiederbelebung eines ökumenisch gefeierten Pfingstfestes.
Manchmal bedeutet das Ringen um das stetig Neue im Vertrauten auch auf etwas zu verzichten, wie z. B. unsere Gemeindefreizeit in diesem Frühling. Und etwas anderes zu installieren, wie einen Gemeindetag für alle am 1. Mai. Und nun kommt im Sommer nochmal etwas anderes. Drei Monate Kirche ohne Pastorin, aber mit durchaus anderen Gottesdienst-Ideen und sicher ungewöhnlichen Gestaltungen.
Pastorin Ruthild Steinert
EmK Bookholzberg




