Singen an der Ellerbäke

Einmal im Monat singen einige Sangesfreudige im Altenheim an der Ellerbäke. Jutta Geisler leitet und organisiert die Arbeit und stellt sich hier den Fragen der Redaktion:

Wie lange machst du das Singen im Altenheim schon?

Begonnen hat alles im Dezember 2011, als einige Gemeindemitglieder des „Besuchsdienstes“ vom Seniorenheim Ellerbäke angefragt wurden, ob sie ein weihnachtliches Liedersingen machen würden. Man sagte zu und fragte mich, ob ich die Lieder mit Gitarre begleiten könnte. Ich sagte gerne zu. Es wurde ein schöner, gesegneter, adventlicher Singenachmittag, so dass wir gefragt wurden, ob wir auch im nächsten Jahr kommen könnten. Wir waren einverstanden und es entstand eine Regelmäßigkeit, so dass wir jetzt jeden Monat, einen Donnerstag dort mit den Senioren singen.

Wie viele Bewohner kommen zu den Treffen?

Es sind etwa 20-25 Bewohner beim Singen dabei.

Wie gestaltet sich so eine Stunde?

Nach zwei Einstiegsliedern gebe ich einen kleine Impuls mit einem biblischen Bezug weiter, dann werden der Jahreszeit entsprechende Volkslieder gesungen und zum
Schluss noch einige christliche Lieder. Nach vier Liedern wird ein Gedicht vorgetragen. Mit dem Vaterunser und einem Segens- oder Abendlied beschließen wir die Stunde.

Was gefällt dir an der Arbeit?

Als Arbeit würde ich es nicht gerade bezeichnen. Ich freue mich mit der Gabe des Musizierens die alten Menschen zu erfreuen und ein bisschen Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Als Vorbild sind für mich meine Eltern, die in meiner Heimatstadt über 25 Jahre in mehreren Altenheimen mit Singen Nachmittage gestaltet haben.

Wie kann die Gemeinde dich unterstützen?

Unterstützung in der Gemeinde erfahre ich durch die Geschwister, die regelmäßig an den Singenachmittagen dabei sind, Gedichte heraussuchen und vortragen oder die Liedermappe mit neuen Liedern bereichern.

Vielen Dank für das Gespräch.

GS

Mit MS „Oceana“ nach Bremerhaven

Am 7. August unternahmen die Jungsenioren mit 17 Teilnehmern eine Fahrt auf der „Oceana“ von Bremen-Farge nach Bremerhaven und zurück. Wir trafen uns um kurz vor 9 Uhr bei der Friedenskirche um auf private PKW verteilt zu werden und fuhren dann zum Fähranleger Berne. Dort setzten wir über nach Bremen-Farge und marschierten vom Fähranleger zum Liegeplatz der „Oceana“. Bei schönstem Wetter schipperten wir 2 Stunden die Weser abwärts und ließen uns über den Bordlautsprecher vom Kapitän Wissenswertes über passierende Ufer, Häfen, Schiffe, Land und Leute berichten.

Um 12 Uhr erreichten wir planmäßig die Anlegestelle in Bremerhaven an der Seebäderkaje. Zu Fuß gingen wir ganz gemütlich zum vorbestellten Mittagessen in den Speisesaal des Auswandererhauses.

Die anschließende Zeit bis zur Rückfahrt der „Oceana“ um 15 Uhr war zur freien Verfügung eingeplant. Einige nutzten diese für einen Besuch im „Zoo am Meer“, andere zum Einkaufen, Eis essen oder schlenderten noch eine Runde durch das im italienischen Stil erbaute Einkaufscenter „Mediterraneo“.

Kurz vor Abfahrt der „Oceana“ wurden wir noch von einem kleinen Regenschauer überrascht, der uns allerdings nicht viel anhaben konnte.

Die Rückfahrt – mit Kaffee und Butterkuchen an Bord der „Oceana“ – verlief so gemütlich wie die Hinfahrt. Mit anderen Worten: Wir haben einen richtig schönen, entspannten Ausflugstag erlebt und freuen uns auf die nächste gemeinsame Aktivität.

Onno Heyen